Bereich · Behindertenhilfe

Werkstätten, Wohnstätten, Förderschulen.

Ohne Fahrzeug beginnt der Arbeitstag nicht, und Fördermaterial steht in keiner Leistungsvereinbarung. Wir sprechen die Unternehmen in Ihrer Region an und fragen, wer einen Kleinbus mit Rampe, einen Kastenwagen oder die Ausstattung mitträgt. Dafür werben sie sichtbar darauf, und für Sie fallen keine Anschaffungskosten an.

Eine Anleiterin und zwei Werkstattbeschäftigte sprechen miteinander auf dem Hof einer Werkstatt, im Hintergrund ein Backsteinbau
Mit KI nachgestellte Szene

Was Humansponsoring für eine Werkstatt bedeutet

Unternehmen aus Ihrer Region übernehmen die Kosten für Kleinbus, Kastenwagen oder Fördermaterial und werben dafür sichtbar darauf. Ihre Einrichtung wird Eigentümerin und zahlt für die Anschaffung nichts. Ist die Laufzeit vorbei, können Sie die Folierung entfernen lassen.

Ausgangslage

Ohne Fahrzeug beginnt der Arbeitstag nicht.

Werkstätten holen ihre Beschäftigten morgens aus mehreren Ortsteilen ab und bringen sie nachmittags zurück, und dafür braucht es Fahrzeuge mit acht oder neun Plätzen, oft mit Rampe. Wohnstätten fahren zu Ärzten und Angehörigen, Förderschulen zu den Praktikumsbetrieben.

Dazu kommt alles, was keine Leistungsvereinbarung abdeckt: Therapie- und Sinnesmaterial, eine Elektroschubkarre für die Garten- und Landschaftspflegegruppe oder ein Defibrillator für das Werkstattgebäude.

Über Humansponsoring tragen Betriebe aus Ihrer Region diese Anschaffungen mit und werben dafür auf dem Fahrzeug oder dem Gerät. Ihre Einrichtung wird Eigentümerin und zahlt für die Anschaffung nichts.

Ein Werkstattbeschäftigter und ein Anleiter beladen auf dem Werkstatthof einen Kastenwagen
Mit KI nachgestellte Szene
Beispiele

Wofür Humansponsoring in diesem Bereich genutzt wird.

So laufen Vermittlungen in dieser Branche typischerweise ab, von der Ausgangslage bis zu dem, was sich danach geändert hat. Einrichtungen, Trägernamen und Orte sind erfunden.

Beispiel 1 von 3

Zweiter Kleinbus für den Fahrdienst

Die Situation

Die Werkstatt Kappelfeld holt 42 Beschäftigte aus vier Ortsteilen ab. Der vorhandene Bus ist zwölf Jahre alt und schafft die Runde nur, wenn wirklich nichts dazwischenkommt. Verspätet er sich, beginnt der Arbeitstag für die halbe Gruppe später.

Die Lösung

24 Betriebe aus dem Landkreis, darunter zwei Autohäuser, haben einen Kleinbus mit acht Plätzen und Rampe mitgetragen.

Das Ergebnis

Die Strecke ist jetzt auf zwei Fahrzeuge verteilt. Die Werkstatt ist Halterin und hat die Anschaffung nicht bezahlt.

Wer sich bei uns meldet

Diese Einrichtungen fragen bei uns an.

Wenn Ihre Einrichtung hier nicht auftaucht, ist das noch lange kein Nein. Rufen Sie uns einfach an, dann haben wir das in fünf Minuten geklärt.

Werkstätten (WfbM)

Ihre Beschäftigten kommen aus mehreren Ortsteilen und müssen jeden Morgen abgeholt werden. Gebraucht werden dafür Kleinbusse mit Rampe, für die Aufträge zusätzlich ein Kastenwagen.

Wohnstätten und Wohnheime

Es geht zu Ärzten, zu Angehörigen und zu Freizeitangeboten. Ein Fahrzeug mit acht Plätzen deckt diesen Alltag ab.

Ambulante Wohngruppen

Wenn Sie an mehreren Adressen im Stadtgebiet betreuen, geht viel Zeit auf der Straße verloren. Ein Kleinwagen holt davon einiges zurück.

Förderschulen

Therapie- und Sinnesmaterial, ein Fahrzeug für Ausflüge und Sicherheitsausstattung: alles Dinge, die im Etat schwer unterzubringen sind.

Tagesförderstätten

Sie geben Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf eine Tagesstruktur, und dazu gehört meist ein eigener Fahrdienst.

Sozialpädiatrische Zentren

Diagnostik und Therapie für Kinder brauchen Geräte, die weder günstig noch beliebig ersetzbar sind.

Bedarf melden

Was fehlt Ihrer Werkstatt, Wohnstätte oder Schule?

Nennen Sie uns das Produkt, den Träger und Ihre Region, mehr brauchen wir für den Anfang nicht. Wir sehen dann nach, ob sich in Ihrer Umgebung genug Betriebe finden lassen, und sagen Ihnen das Ergebnis so, wie es ist.